Feuerwehr Hillscheid

Wespen und die Feuerwehr

In den Sommermonaten wird bei der Feuerwehr immer wieder bei Problemen mit Wespennestern nachgefragt. An dieser Stelle erhalten Sie daher einige allgemeine Informationen für den Umgang mit Wespen und Hornissen.

Ein Wespennest wird nicht mehr von der Feuerwehr beseitigt.

Vielmehr ist dies Sache von Schädlingsbekämpfern. Die Feuerwehr ist weder für die Umsiedelung noch für die ausnahmsweise Vernichtung zuständig. Die früher praktizierte Hilfe, bevor Wespen unter Naturschutz gestellt worden sind, ist nicht mehr möglich.
Wenn möglich müssen die Wespen umgesiedelt werden. Nur in Ausnahmefällen, wenn die Umsiedelung technisch beziehungsweise praktisch nicht durchführbar ist und eine erhebliche Gefährdung oder Störung für Menschen oder Tiere ist, ist die Vernichtung zulässig.

Bewohnte Nester können nur durch eine sachkundige Person von Beginn der Nestbauphase im April bis Mitte August umgesiedelt werden. Danach sind die Nester zu groß und die Umsiedlung ist nicht mehr sinnvoll. In diesem Fall kann das Nest im Herbst entfernt werden, nachdem das Wespenvolk untergegangen ist. Durch einfache Maßnahmen können Fachleute die Gefahr meist schnell und komplikationslos beheben. Nur in den seltensten Fällen müssen die Wespen chemisch bekämpft und damit getötet werden.

Die Feuerwehr ist aber nur in absoluten Notfällen zuständig. Im normalen Leben ist das nur der Fall, wenn Allergiker mit Allergiepass oder Kinder bedroht sind. Ansonsten ist es Aufgabe eines fachlich ausgebildeten Insektenbekämpfers.

Wenn Sie ein vermeintlich störendes Wespennest in Ihrem Umfeld entdecken, holen Sie sich Rat bei Kreisverwaltung Montabaur unter den Rufnummern:
02602 / 124 296
02602 / 124 271
02602 / 124 275

Oder direkt bei Schädlingsbekämpfung-Holzschutztechnik Rene Schmidt in 56179 Vallendar
unter der Rufnummer 0261 / 6710883 oder www.schmidtholzschutz.de
Zertifizierte Schädlingsbekämpfer sind auch bei der unteren Naturschutzbehörde
unter Telefon 02602/124213 zu erfragen

Mehr Informationen finden Sie hier:
NABU - Hornissen und Wespen sind friedlicher als gedacht