Aktuelles


Brandschutzerzieher der Feuerwehr auf Fortbildung

Die Brandschutzerziehung der Freiwilligen Feuerwehr der VG Höhr-Grenzhausen ist auch in den Ferien aktiv und macht keine Pause. Neben der Ferienfreizeit der AWO, an der man wieder vertreten war, werden Konzepte ausgearbeitet und Fortbildungen besucht. So haben zwei Brandschutzerzieher das Seminar 3 auf der Landesfeuerwehrschule besucht. Hier geht es neben dem bereits gelernten, weitere Kenntnisse mit dem Umgang mit Kindern zu sammeln. In dem Seminar werden spezielle Experimente für die unterschiedlichen Altersstufen behandelt. So können in den Kindergärten und Schulen nun zielorientiert die Unterrichtseinheiten durchgeführt werden.


3. Oktober 2018 - Abkochen an der Feuerwehrhütte

Am 3. Oktober veranstalteten der DRK OV Kannenbäckerland e.V. und die Freiwillige Feuerwehr Hillscheid wieder ihr traditionelles Abkochen an der Feuerwehrhütte in Hillscheid.

In diesem Jahr läutete das Waldfest den Start in den goldenen Oktober ein. Bei trockenem Wetter mit angenehmen Temperaturen und zeitweisem Sonnenschein kamen wieder zahlreiche Besucher und Wanderer an die Feuerwehrhütte in Hillscheid. Für das leibliche Wohl war wie immer mit leckerem Spießbraten vom Holzkohlengrill, selbstgemachter Erbsensuppe, Bratwurst und Pommes Frites sowie Kaffee und frischem Kuchen bestens gesorgt.

Der DRK OV Kannenbäckerland e.V. und die Freiwillige Feuerwehr Hillscheid bedanken sich bei allen, die wir an diesem schönen Mittwoch als unsere Gäste begrüßen durften.


Fortbildung für die Atemschutzgeräteträger unserer Feuerwehr

Wie bereits im vergangen Jahr hatten die Kameraden der Feuerwehren der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen wieder die Möglichkeit, zur Realbrandausbildungstrainings des Westerwaldkreises zu fahren. Am Sonntag den 02.09.2018 fuhren 8 Kameraden aus Höhr-Grenzhausen, Hillscheid und Hilgert, zur mobilen gasbetriebenen Brandsimulationsanlage (Brandtrailer) nach Selters. Diese wird nun im dritten Jahr vom Westerwaldkreis als zentrale Ausbildungsmöglichkeit bereitgestellt.

Unter fachkundiger Anleitung wurden das richtige Vorgehen im Innenangriff, das richtige Öffnen von Türen zum Brandraum, das Retten von Personen, sowie die bestmögliche Raumkühlung mittels eines Hohlstrahlrohres geübt. Im Brandtrailer stellten sich die Trupps ausgerüstet mit Schutzausrüstung und Atemschutzgerät Brandszenarien bei stetigen knapp 400 Grad Celsius.

Eine der größten und nicht zu unterschätzenden Gefahren für Atemschutzgeräteträger im Realeinsatz ist der sogenannte "Flash-Over". Die Rauchdurchzündung bezeichnet den schlagartigen Übergang eines Schadenfeuers (z. B. Zimmerbrand) von der Entstehungsphase hin zur Vollbrandphase. Dieser Vorgang ereignet sich zumeist sehr rasch über den gesamten Brandraum.


Wanderung der Freiwilligen Feuerwehr Hillscheid 2018

Am Samstag den 25. August trafen sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Hillscheid begleitet von Freunden und Förderern zu einem gemeinsamen Wanderausflug.
Startpunkt war am Mittag die Feuerwehrhütte in Hillscheid. Bei bestem Wanderwetter ging es den Baumbacher Weg entlang über die „Delle Hütt’ den Vordersten Bach nach Höhr-Grenzhausen. Es folgte eine Flußüberquerung über den Brexbach und weiter bis an die Rudolf-Diesel-Straße. Dort wartete schon der Verpflegungswagen mit Erfrischungsgetränken und einer kleinen Stärkung auf die Wanderer.
Nach der Erfrischungspause ging es auf der letzten Etappe über den Moorsberg zur Gaststätte „Zum Wilddieb“. Hier stießen noch weitere Mitglieder für das gemeinsame Abendessen dazu.
Nach diesem erlebnisreichen Tag und dem gemütlichen Abend ging es gemeinsam wieder zurück nach Haus.


Gasbrand – ein „heißes“ Seminar

Am 25.08.2018 haben die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen gemeinsam an einem Seminar „Gefahren an der Einsatzstelle – Erdgas“ auf dem Gasübungsgelände der syna GmbH in Oberneisen teilgenommen.

Zweck der Veranstaltung war, das sichere Arbeiten in der Nähe von Erdgasversorgungsleitungen sowie die zu treffenden Maßnahmen bei unkontrolliertem Gasaustritt (Gasgeruch), Gasbränden und Bränden in gasversorgten Gebäuden zu trainieren.

Nachdem uns im Schulungsgebäude theoretische Kenntnisse über Rohrnetze, Netzdrücke, Absperreinrichtungen sowie chemische und physikalische Eigenschaften von Erdgas vermittelt wurden, rundeten Löschübungen mit dem Hohlstrahlrohr und Pulverlöschern das Seminar ab. Dabei konnte auf der Freifläche geübt werden, wie ein Flächenbrand, der durch eine beschädigte Gasleitung entstanden ist, gesichert und gelöscht werden kann.
In der Brandgrube wurde uns das Brennverhalten bei unterschiedlichen Drücken und Austrittsdurchmessern demonstriert und ein Kellerraum mit Baggergrube diente zur Demonstration eines Gasleitungsabrisses mit Kellerbrand im Hausanschlussraum aufgrund von unsachgemäßen Baggerarbeiten.

Wir danken der syna GmbH für das Seminar.


Heißausbildung für die Feuerwehren der VG im TKZ Miehlen

Die Heißausbildung hat das Ziel, den Teilnehmern mit effektiven und modernen Methoden Wissen zu vermitteln, welches Ihnen in der täglichen Ausübung Ihrer Aufgaben von erheblichem Nutzen sein kann. Als Einsatzkraft ist man jeden Tag unterschiedlichsten Gefahren ausgesetzt. In der praxisorientierten Ausbildung wird den Feuerwehrleuten unter realen Bedingungen eine effektive Arbeitsweise, kombiniert mit einem hohen Niveau an Eigenschutz vermittelt.

Wie in den Vorjahren hatten die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen die Möglichkeit, am Samstag den 28.07.2018 in der feststoffbefeuerten Anlage die richtigen Techniken zu erlernen.

Die 10 Teilnehmer wurden nach der Begrüßung zunächst in die Gefahren der Übungsanlage unterwiesen. So dürfen die Teilnehmer sich nicht gegenseitig im Brandraum berühren. Dies hat den Hintergrund, dass durch das Berühren das Luftpolster zwischen Körper und Kleidung verloren geht. Dies hat schmerzliche Verbrennungen zur Folge. Nach der Einweisung durften die Teilnehmer zunächst die Anlage begehen und sich die Gegebenheiten vor Ort anschauen. Nachdem alle ihre Atemschutzgeräte und Einsatzkleidung geprüft hatten, ging es schon für die Teilnehmer los: Wärmegewöhnung in der feststoffbefeuerten Übungsanlage. Im Anschluss erfolgten die einzelnen Lektionen wie Belastungsübung heiss verraucht sowie Türöffnung heiss.

Ein spannender, aber auch erfolgreicher Tag für alle Teilnehmer. Man ist sich einig, dass in dem nächsten Jahr weitere Kameraden an dieser Ausbildung teilnehmen sollten.

Die Feuerwehren der Verbandsgemeinde


Der Waldbrandgefahrenindex WBI

Index des meteorologischen Potentials für die Gefährdung durch Waldbrand

Der Waldbrandgefahrenindex WBI beschreibt das meteorologische Potential für die Gefährdung durch Waldbrand. Er zeigt die Waldbrandgefahr in 5 Gefahrenstufen an: 1= sehr geringe Gefahr (grün) bis 5 = sehr hohe Gefahr (lila).

Der WBI dient den für die Waldbrandvorsorge verantwortlichen Landesbehörden zur Einschätzung der Waldbrandgefahr und zur Herausgabe von Warnungen. Die Waldbrandgefahrenstufen des DWD bilden somit die Grundlage für eine auf Landesebene harmonisierte Waldbrandgefahrendarstellung. Die örtliche Einschätzung der Waldbrandgefahr kann vom DWD-Produkt abweichen. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf diesen Internetseiten:

www.forstwirtschaft-in-deutschland.de


Waldbrand-Gefahrenindex WBI


Waldbrandgefahrenindex Stationsdaten Rheinland-Pfalz



Gerade jetzt ist es wichtig, dass jeder besonders aufmerksam ist und bei ersten Anzeichen einer Brandentwicklung sofort die Feuerwehren über den Notruf 112 alarmiert! So lassen sich Schäden für die Wälder begrenzen und ein Ausbreiten auf besiedelte Gebiete wirksam verhindern.

Von gefährlichen, eigenständigen Löschversuchen rät das Forstministerium ausdrücklich ab. Die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger ist vielmehr bei der Vorsorge gefragt. Dabei gilt es, im Wald unbedingt folgende Vorsichtsmaßnahmen zu beachten und bei Bedarf andere Waldbesucher darauf aufmerksam zu machen:

- Im Wald herrscht absolutes Rauchverbot.

- Das Entzünden von Feuer und offenem Licht oder das Wegwerfen brennender oder glimmender Gegenstände sind nicht nur im Wald, sondern auch in einer Entfernung von bis zu 100 Metern vom Waldrand verboten.

- Feuerstellen dürfen im Wald grundsätzlich nur mit Genehmigung des zuständigen Forstamtes betrieben werden. Dies gilt auch für Grillfeuer und die Verwendung von Einweggrillen.

- Achtlos weggeworfene Glasflaschen können durch Sonneneinstrahlung die Wirkung eines Brennglases erzeugen und zur Entzündung trockener Nadeln, Blätter oder Zweige führen. Bitte umgehend aufsammeln.

- Auch geparkte Fahrzeuge mit herkömmlicher Antriebstechnik können Waldbrände auslösen. Die Hitze eines Katalysators kann zum Beispiel trockenes Gras entzünden.


Nachruf - Gerhard Günter

Wir trauern um unseren Feuerwehrkameraden

Löschmeister
Gerhard Günter
03.08.1943 - 02.07.2018

Gerhard "Zerwes" Günter war seit 1960 bis zum Erreichen der Altersgrenze in der Freiwilligen Feuerwehr aktiv, und wechselte danach in die Alters- und Ehrenabteilung.
Bis zu seinem Tod war er uns in der Feuerwehr Hillscheid immer ein zuverlässiger und guter Kamerad.

Er wird uns unvergessen bleiben.


Emotionaler Abschied von stellvertretendem Wehrführer Johannes Böhm

Emotionaler Abschied von stellvertretendem Wehrführer Johannes Böhm
Einer geht, ein neuer kommt…

Am Freitag den 29.06.2018 wurde unser langjähriger Feuerwehrkamerad und stellvertretender Wehrführer Johannes Böhm verabschiedet und in die Alters- und Ehrenabteilung übernommen. Gleichzeit konnte Denis Holingshausen als neuer Stellvertreter ernannt werden.

Es gab viele emotionale Momente im Laufe dieses besonderen Abends. Johannes Böhm wurde mit seiner Frau Pia und seiner Tochter Cathrin standesgemäß mit den Einsatzfahrzeugen der Wache Hillscheid zu Hause abgeholt. Sein Sohn Andreas hatte die Ehre, seine Familie zur Verabschiedung ins Feuerwehrhaus zu chauffieren. Hier standen die Feuerwehrkameradin und Kameraden sowie Alterskameraden der Wache 2 sowie die Wehrführungen der Wachen Hilgert und Höhr-Grenzhausen mit den geladenen Gästen Spalier.

Verbandsbürgermeister Thilo Becker eröffnete den offiziellen Teil des Abends und begrüßte alle Gäste im für den Anlass illuminierten und hergerichteten Feuerwehrhaus. In einer persönlichen und bewegenden Ansprache blickte er auf die 35-jährige aktive Dienstzeit und auf 17 Jahre stellvertretende Wehrführerschaft zurück. Und auch auf das, was die beiden Feuerwehrmänner vereinte. Thilo Becker war, ob als Verbandsbürgermeister oder als Feuerwehrmann, immer erleichtert, wenn er Johannes Böhm an einer Einsatzstelle sah. Der letzte gewünschte gemeinsame Einsatz unter Pressluftatmer oder mit dem Schlauchwagen blieb den beiden an diesem Abend jedoch leider verwehrt.
Als Dank und Anerkennung wurden Oberbrandmeister Johannes Böhm die Ehrenurkunde und das silberne Feuerwehrbeil für die langjährige aktive Dienstzeit und stellvertretende Wehrführerschaft verliehen.

Im Anschluss hatte Wehrleiter Claus Hattenbach das Wort. Auch ihn verbindet eine über viele Jahre treue Kameradschaft mit Johannes Böhm in der Feuerwehr der VG Höhr-Grenzhausen. Besonders zu erwähnen sind hier die frühe Angehörigkeit im Gefahrstoffzug sowie die Ausbildung zum Gruppen- wie auch zum Zugführer.

Auch Wehrführer Christian Dilling bedankte sich bei seinem ihm seit dem Wehrführerwechsel im Jahr 2011 stets treu zur Seite stehenden Stellvertreter. Johannes Böhm ist seinen Kameraden in all den Jahren ein engagierter und couragierter, zudem ein besonnener und hilfsbereiter, ein stets einsatzbereiter und zur Verfügung stehender Kamerad gewesen. An vielen Ereignissen und Wegpunkten der Freiwilligen Feuerwehr Hillscheid war er maßgeblich beteiligt. Und natürlich die unzähligen Einsätze, die Johannes in seinen 35 Jahren aktiver Dienstzeit mitgefahren ist. Hier sind ein paar besondere zu erwähnen gewesen, an die sich Johannes gerne zurück erinnert.
Christian Dilling bedankte sich ebenfalls bei seiner Frau Pia und bei seinen Kindern Cathrin und Andreas für die eine oder andere Stunde, die sie auf ihren Ehemann und Vater haben verzichten müssen.
Zum Abschied in die Alters- und Ehrenabteilung überreichte Wehrführer Christian Dilling dem Ehrengast die Geschenke, die ihm in seinem verdienten Feuerwehrruhestand immer an seine aktive Zeit erinnern werden.

Ortsbürgermeister Andreas Rath richtete im Anschluss seine Dankesworte an den Ehrengast. Er würdigte die über viele Jahre geleistete ehrenamtliche Arbeit. Ganz besonders und in persönlicher Erinnerung ist die Unterstützung beim jährlichen Hillscheider Karnevalsumzuges. „Wenn Johannes Böhm vor Ort ist, dann kann man davon ausgehen, dass der Umzug reibungslos abläuft und ein Erfolg wird“.

Nach all den Worten der Würdigung hatte im Abschluss nun Johannes Böhm die Zeit, sichtlich gerührt, sich für die Dankesreden und Abschiedsgeschenke bei allen Feuerwehrleuten, Gästen und Rednern zu bedanken.

Als letzte Amtshandlung und als besondere Geste überreichte Herr Böhm noch ein paar symbolträchtige Gegenstände:
Kurt Holingshausen wurde das Staffelholz als nun ältester aktiver Feuerwehrmann in Hillscheid übergeben.
Denis Holingshausen wurden die neuen alten Dienstgradabzeichen als Oberbrandmeister und stellvertretender Wehrführer übergeben. Ebenfalls wurde ihm der „Stellvertreter“ Stempel überreicht, den Johannes Böhm schon im Jahr 2001 beim Wehrführerwechsel von Siegfried Speier bekam.

Wenn einer geht, kommt ein neuer.
Verbandsbürgermeister Thilo Becker hatte im Rahmen des Abends nun die Aufgabe, den bereits am 11.05.2018 durch die Mannschaft der Wache Hillscheid gewählten neuen stellvertretenden Wehrführer nach vorne zu bitten. Denis Holingshausen wurde nun zum Zugführer bestellt sowie zum Oberbrandmeister und neuen stellvertretenden Wehrführer der Feuerwehreinheit Hillscheid ernannt. Obligatorisch wurde Herr Holingshausen mit dem Eid zum Ehrenbeamten des Landes Rheinland-Pfalz vereidigt.
Denis Holingshausen bedankte sich bei der Feuerwehrkameradin und den Kameraden für das in ihn gesetzte Vertrauen und freut sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit seinem Wehrführer sowie auch mit der Wehrleitung und den Wehrführungen der Wachen Hilgert und Höhr-Grenzhausen.

Nach dem offiziellen Teil ging es im Anschluss in der Wache Hillscheid zum gemütlichen Teil über. Bei einem reichhaltigen Büffet und kalten Getränken konnte der Abend gemütlich ausklingen. Stimmungsvoll illuminiert bei perfektem Wetter konnte man bis spät in die Nacht zusammen sitzen.


Förderverein spendet Softshell-Jacken

Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Hillscheid hat für die Kameradin, Kameraden und Alterskameraden neue Funktionsjacken angeschafft. Die Jacken wurden mit dem Wappen von Hillscheid und dem Schriftzug der Feuerwehr bestickt. Wind- und wasserdicht mit herausnehmbarer Kapuze im Kragen dienen die Softshell-Jacken den Kameraden nun als passende Bekleidung für Feste und Veranstaltungen.


Fronleichnams-Prozession in Höhr-Grenzhausen am 31.05.2018

Anlässlich des Fronleichnamsfest der Katholischen Pfarrei Sankt Peter und Paul im Kannenbäckerland fand die Prozession aller Kirchorte wie die letzten Jahre in Höhr-Grenzhausen statt.
Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Hillscheid und Hilgert begleiteten bei bestem Wetter den Umzug mit zwei Absicherungsfahrzeugen und stellten im Streckenverlauf Verkehrssicherungsposten an Kreuzungen und Einmündungen. So konnte ein reibungsloser und sicherer Ablauf der Prozession sowie der Besuch der einzelnen auf der Strecke aufgebauten Altäre gewährleistet werden.


Girlsday’s Power – Jugendfeuerwehr nicht nur für Jungs

„Besonders das Arbeiten im Team und die immer wieder neuen Herausforderungen sind die Highlights einer jeden Gruppenstunden“, so die Jungs und Mädels der Jugendfeuerwehr VG Höhr-Grenzhausen. In diesem Jahr ist viel Bewegung in den Übungen und Gruppenstunden. „Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren“, so Wehrleiter Claus Hattenbach. Am 16.06.2018 feiert die Jugendfeuerwehr ihr 50jähriges Bestehen mit einer großen Feier im Schulzentrum in Grenzhausen. Es wird gewerkelt, gebastelt und natürlich schon fleißig geübt. Was direkt auffällt, - von den 15 Jugendlichen sind acht Mädchen. Es gab auch Zeiten, in denen die Jugendfeuerwehr ausschließlich aus Jungs zwischen 10 und 16 Jahren bestand. Doch das hat sich bereits in den frühen Anfängen der Nachwuchsretter geändert. Die Feuerwehr und Jugendfeuerwehr Höhr-Grenzhausen war in der Aufnahme von Mädchen und Frauen in einer gewissen Vorreiterrolle im Kreis und im Land. Zusammen mit Ihrer Jugendbetreuerin Ina Haberneck, sind die Mädels eine starke Truppe und lassen gerne mal die Jungs im Schatten stehen. So hieß es der letzten Gruppenstunde „Schneeballschlacht“ - Jungs gegen Mädels, Betreuerin gegen Betreuer. Besonders freut sich die Jugendfeuerwehr über zwei Übernahmen in die aktive Wehr. Celine und Melina werden nun als Feuerwehrfrauen bei der Freiwilligen Feuerwehr richtig durchstarten. Denn wir brauchen keinen „Girlsday“!

Interesse geweckt? – Jeden Donnerstag trifft sich die Jugendfeuerwehr VG Höhr-Grenzhausen um 17:30 Uhr am Feuerwehrhaus, Heinrich-Meister-Straße 1, in Höhr.

Eure Jugendfeuerwehr


Die Feuerwehren geben wichtige Tipps für ein sicheres Grillvergnügen

Richtiges Anzünden ist wichtig!
Nie Spiritus über glühende Kohle oder Holz schütten

Rheinland-Pfalz. Die Temperaturen steigen, die Sonne scheint, lädt im Freien zum Verweilen ein – kaum haben die ersten wärmeren Tage Einzug gehalten, wird der Grill aus seinem Winterschlaf geholt und einsatzbereit gemacht. Vielerorts zieht der Duft von Steak und Würstchen um die Häuser. Der Landesfeuerwehrverband (LFV) Rheinland-Pfalz appelliert, Leichtsinnigkeit zu vermeiden, damit das Vergnügen nicht in einem Grillunfall endet: „Eine gute Vorbereitung für das Angrillen besteht nicht nur im Kauf der Zutaten“, rät LFV-Präsident Frank Hachemer, „achten Sie auf den richtigen Standort Ihres Grills und achten Sie auch nach Ende des Grillens auf mögliche Gefahren“.

Die Feuerwehren geben wichtige Tipps für ein sicheres Grillvergnügen:

• Achten Sie darauf, dass der Grill einen sicheren Stand hat. Bauen Sie keine Behelfskonstruktionen.
• Wenn Sie an einem Lagerfeuer grillen, sorgen Sie für einen nicht brennbaren Streifen (Erde, Sand, Steine) rund um den Grillplatz.
• Beaufsichtigen Sie den Grill – vor allem, wenn Kinder in der Nähe sind. So können Verletzungen vermieden werden.
• Gießen Sie niemals Spiritus oder andere brennbare Flüssigkeiten in die Glut! Die dabei entstehende Stichflamme führt zu gefährlichen Verbrennungen.
• Bei Verbrennungen gilt: Kühlen Sie Brandwunden kleineren Ausmaßes maximal zehn Minuten lang mit Wasser (kein Eis, kein eiskaltes Wasser). Rufen Sie bei größeren Verletzungen sofort Hilfe über den Notruf 112!
• Auch wenn schlechtes Wetter Sie aus dem Garten oder vom Balkon vertreibt – grillen Sie nie in geschlossenen Räumen. Auch zum Abkühlen hat der erloschene Grill hier nichts verloren: Es besteht Lebensgefahr durch tödliche Brandgase!
• Grillen Sie in der Natur nur auf dafür ausgewiesenen Plätzen. Respektieren Sie Verbote (zum Beispiel in Waldbrand gefährdeten Gebieten).
• Wenn die Party vorbei ist, lassen Sie die Asche komplett abkühlen, ehe Sie sie entsorgen – aber nie in Kartons oder Plastikbehälter.


Rauchmeldertag am 13. April 2018

SIE RETTEN LEBEN

Rheinland-Pfalz Am Freitag den 13. April ist wieder Rauchmeldertag. An diesem Tag stellt die Initiative „Rauchmelder retten Leben“ die Verbraucheraufklärung in den Mittelpunkt - und bietet Feuerwehren umfangreiches Informationsmaterial zur Verwendung; um in Print, Radio und online auf die Wichtigkeit von Rauchmeldern hinzuweisen und die Bevölkerung zu informieren. Frank Hachemer, Präsident des Landesfeuerwehrverband (LFV) Rheinland-Pfalz, „Rauchmelder sind Lebensretter, sie warnen uns und können größeren Schaden verhindern, ohne geht es nicht, die Montage ist einfach und ohne großen Aufwand durchzuführen, daher rufe wir alle Feuerwehren auf, sich am Rauchmeldertag zu beteiligen und die Bevölkerung zu informieren.“

Der Landesfeuerwehrverband informiert zum Rauchmeldertag:

Wo sollten Rauchmelder installiert sein?

• In Schlafzimmern und Kinderzimmer
• In allen Fluren in der Wohnung bzw. im Einfamilienhaus, über die Rettungswege ins Treppenhaus oder ins Freie führen, ist jeweils mindestens ein Rauchmelder zu installieren.


Wer muss Rauchmelder installieren?

• Der Eigentümer (bei selbstgenutztem oder vermietetem Wohnraum)


Wer ist verantwortlich die Rauchmelder warten zu lassen?

• In Mietwohnungen ist es der Mieter; Bewohner, es sein denn, der Eigentümer übernimmt die Wartung selbst

Aber: Der Vermieter ist dennoch immer in der Pflicht, die von ihm oder über Dritte (externe Dienstleister) installierten Rauchmelder betriebsbereit zu halten, dies bedeutet, dass er die regelmäßige Wartung übernimmt. Diese mietrechtliche Pflicht verdrängt auch anderslautende Regelungen zur Zuständigkeit für die Wartung von Rauchwarnmeldern in einzelnen Landesbauordnungen!

• Im selbst genutzten Wohnraum: der Eigentümer


Die Initiative bietet in diesem Jahr parallel zum Rauchmeldertag weitere online Kampagnen wie „Verhalten im Brandfall“ oder „Pflege von Rauchmeldern“ an. Auf der Internetseite sind diese nach Bundesländern sortiert aufgeführt.

Weitere Informationen findet man unter: www.rauchmelder-lebensretter.de>


Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hillscheid

Am 16. März 2018 veranstaltete die Freiwillige Feuerwehr Hillscheid ihre alljährliche Jahreshauptversammlung in der Cafeteria des Keramikmuseums Höhr-Grenzhausen. Wehrführer Christian Dilling begrüßte alle Anwesenden, insbesondere Bürgermeister Thilo Becker, unseren Wehrleiter Claus Hattenbach, Kurt Holingshausen als Vertreter der Jugendfeuerwehr sowie die Mitglieder des Fördervereins.

Nach dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder verlas Schriftführer Hans-Jörg Merzbach den Jahresbericht 2017 über die Einsätze und sonstige Aktivitäten des vergangenen Jahres. Insgesamt wurde die Hillscheider Feuerwehr 28-mal alarmiert. Zehnmal zu Brandeinsätzen, neunmal handelte es sich um verschiedene Hilfeleistungseinsätze, z. B. bei Unfällen oder bei einer Türöffnung. Sechs Mal wurde die Feuerwehr wegen brennender Fahrzeuge oder Verkehrsunfällen auf der Autobahn zur Unterstützung der Kameraden in Höhr-Grenzhausen alarmiert. Besonders erwähnenswert sei hier der Vollbrand der Firma Gundlach in Ransbach-Baumbach am 15.06.2017. Im Jahr 2017 wurde zudem zweimal der Gefahrstoffzug Teileinheit Höhr-Grenzhausen alarmiert, und in einem Einsatz standen Wespen im Mittelpunkt, da Gefahr im Verzug war. Zusätzlich hat die Feuerwehr noch bei zwei Veranstaltungen die Verkehrssicherung übernommen.

Anschließend las Kassierer Norbert Portugall den Kassenbericht vor und Dieter Müller berichtete über das Ergebnis der Kassenprüfung. Er bestätigte dem Kassierer wieder eine vorbildliche Kassenführung und beantragte, den Kassierer und den gesamten Vorstand für das abgelaufene Jahr zu entlasten. Die Entlastung erfolgte einstimmig bei Stimmenthaltung der Betroffenen.
Als Kassenprüfer wurden Joachim Kleemann und Dieter Müller einstimmig bei eigener Enthaltung wiedergewählt.

Für die turnusgemäße Neuwahl des Vorstandes wurde Christoph Barthel zum Versammlungsleiter gewählt. Da der Wehrführer laut Satzung gleichzeitig Vorsitzender ist, musste dieser nicht gewählt werden. Johannes Böhm als stellvertretender Vorsitzender, Kassierer Norbert Portugall und Stellvertreterin Monique Holingshausen, Schriftführer Hans-Jörg Merzbach und Stellvertreter Karsten Dreßen sowie die beiden Beisitzer Hermann Günther und Bernd Gilster wurden einstimmig bei eigener Enthaltung wiedergewählt.

Bürgermeister Thilo Becker dankte den Aktiven im Namen der Verbandsgemeinde und persönlich für ihren ehrenamtlichen Einsatz und wünschte ihnen, dass sie immer unversehrt aus den Einsätzen zurückkommen. Dabei dankte er auch den Familienangehörigen für ihr Verständnis und die Unterstützung für die Tätigkeit in der Feuerwehr. Besonders die Thematik der „Alterspyramide“ und die hervorragende Ausbildung der Feuerwehrkräfte innerhalb der VG Höhr-Grenzhausen sind ihm wichtig.

Abschließend übergab Wehrführer Christian Dilling unserem Wehrleiter Claus Hattenbach das Wort. Zu Beginn dankte er nochmals allen Aktiven für den Einsatz am Samstag den 10.03.2018 in Höhr-Grenzhausen.
Das vergangene Jahr 2017 war, mit 81 Kameradinnen und Kameraden im aktiven Feuerwehrdienst, davon 5 Frauen, wieder einmal ein sehr abwechslungsreiches und ereignisreiches Jahr. Insgesamt wurden die Feuerwehren der Verbandsgemeinde im abgelaufenen Jahr wieder zu diversen Einsätzen alarmiert. Claus Hattenbach, wie auch Thilo Becker halten weiterhin an der guten Aus- und Weiterbildung der Feuerwehrmitglieder fest. Hier wird weiterhin in Schulungen und Weiterbildungen investiert.
Der Wehrleiter dankte allen Feuerwehrleuten für die geleistete Arbeit, dem Verbandsbürgermeister Becker und der Verwaltung dankte er für die gute Zusammenarbeit.

Maximilian Müller verlas den Jahresbericht der Jugendfeuerwehr. Sieben Jungen und sechs Mädchen sind dort zurzeit aktiv. 42 Übungsabende verbrachten die Jugendlichen mit allgemeiner und feuerwehrtechnischer Ausbildung. Auch am Geschicklichkeitsturnier in Selters wurde sehr erfolgreich teilgenommen – dort belegten sie den 2. Platz.
Das größte Highlight in 2017 war der Berufsfeuerwehrtag, wo die Kinder und Jugendlichen 24 Stunden in die Haut der hauptberuflichen Feuerwehrleute schlüpfen durften.

Thilo Becker ernannte im Anschluss daran Monique Holingshausen zur Hauptfeuerwehrfrau, Sven Müller und Oliver Schindler wurden zum Hauptfeuerwehrmann, und Andreas Böhm zum Brandmeister ernannt. Gleichzeitig wurde Andreas Böhm zum Gruppenführer bestellt.

Auch in diesem Jahr wird das Hüttenfest an „Christi Himmelfahrt“ am 10. Mai an der Feuerwehrhütte stattfinden. Am 16. und 17.06. werden es Feierlichkeiten zum 50 Jährigen Bestehen der Jugendfeuerwehr geben. Zwei Tage später - am 19.06. werden wir gemeinsam den Kirmesbaum aufstellen und am 03. September das traditionelle Abkochen mit dem DRK ausrichten. Am 28.10. wird die Feuerwehr wieder an der Feuerwehrwallfahrt in Kamp-Bornhofen teilnehmen, welche in diesem Jahr bereits zum 16. Mal ausgerichtet wird. Dieses Jahr wird es am 01.12. ebenfalls wieder einen Weihnachtsmarkt an der Alten Schule in Hillscheid geben. Und abschließen werden wir das Jahr 2018 am 8. Dezember mit unserer Weihnachtsfeier.

Zum Schluss berichtete Johannes Böhm über die Feuerwehrhütte. Diese wurde aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse nur 16-mal vermietet. Für das Jahr 2018 wird es wieder zahlreiche Arbeitsstunden und einen neuen Kamin geben.

Nach dem Ende des offiziellen Teils klang der Abend mit einem kleinen Imbiss in Buffetform aus.

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