Aktuelles


Adventszeit

Die Adventszeit ist eine Zeit, in der man Zeit hat, darüber nachzudenken, wofür es sich lohnt, sich Zeit zu nehmen.

Die Kameradin und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hillscheid wünschen eine besinnliche Adventszeit, ein Frohes Fest und einen guten Start ins neue Jahr 2019


Wenn aus romantischem Kerzenschein richtiges Feuer wird

Es wir heimelig

Flackernde Lichter verbreiten in der dunklen Jahreszeit besinnliche Stimmung in der Wohnung. Wenn jedoch aus dem romantischen Kerzenschein ein richtiges Feuer wird, ist es ganz schnell aus mit der Besinnlichkeit. Die Feuerwehren appellieren an die Umsicht der Bürger, Feuergefahren zu minimieren: „Jedes Jahr ereignen sich in Deutschland in der Adventszeit zahlreiche folgenschwere Brände, die durch den sorgsameren Umgang mit Kerzen vermieden werden könnten“, erklärt Frank Hachemer, Präsident des Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz

Die Feuerwehren in Rheinland-Pfalz informieren zu diesem ersten Adventswochenende über die Brandrisiken in der Vorweihnachtszeit. „Unachtsamkeit etwa beim Umgang mit dem Adventskranz ist in dieser Zeit eine der häufigsten Ursachen für Wohnungsbrände“, sagt Hachemer.

Sieben einfache Tipps der Feuerwehr helfen, Brände zu verhindern:

• Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung.
• Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen oder an einem Ort mit starker Zugluft auf.
• Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen!
• Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und Gestecken rechtzeitig, bevor sie ganz herunter gebrannt sind.
• Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und ist dann umso leichter entflammbar – ziehen Sie solche Brandfallen rechtzeitig aus dem Verkehr.
• In Haushalten mit Kindern sind elektrische Kerzen ratsam. Diese sollten den VDE-Bestimmungen entsprechen.
• Achten Sie bei elektrischen Lichterketten – etwa auf dem Balkon – darauf, dass Steckdosen nicht überlastet werden.

Quelle: www.lfv-rlp.de


Einsatzübung mit dem DRK OV Kannenbäckerland

Am Freitag den 02.11.2018 trafen sich die Übungsteilnehmer der Feuerwehr Hillscheid sowie des DRK OV Kannenbäckerland für eine gemeinsame Einsatzübung im Gewerbegebiet in Hillscheid.

Gemeldetes Szenario war eine „Verpuffung im Untergeschoß der Firma AKRU in der Ringstraße in Hillscheid, es befinden sich noch Mitarbeiter im Gebäude“. Nach der Anfahrt zur Einsatzstelle fanden die eingesetzten Einheiten ein verrauchtes Betriebsgebäude sowie realistisch spielende und verletzte Darsteller vor. Die Situation wurde durch die Einsatzleiter erkundet und gemeinsam abgearbeitet. Feuerwehrtrupps gingen zur Menschenrettung und Brandbekämpfung unter Atemschutz vor, während das Personal des DRK die Betreuung und Versorgung der Personen übernahm.

Nach kurzer Zeit konnten alle Mitarbeiter gerettet und der Brand, der an einer Absauganlage ausgebrochen war, gelöscht werden. Im Anschluss erfolgte eine gezielte Ventilation der Gebäude, da sich der Rauch zwischenzeitlich im ganzen Anwesen ausgebreitet hatte.

Am Ende der Übung erfolgten eine Begehung mit allen eingesetzten Kräften und eine kleine Nachbesprechung. Die Fahrzeuge und das eingesetzte Material wurden wieder in einen einsatzbereiten Zustand gebracht, sodass man sich gegen 21 Uhr für ein gemeinsames Essen in der Wache in Hillscheid zusammensetzen konnte. Ein Dank gilt den Übungsausarbeitern sowie Familie Krupp für die Möglichkeit des Übungsszenarios in der Firma und für die Verpflegung im Anschluss.


Feuerwehr Hillscheid bei der 16. Feuerwehrwallfahrt am Mittelrhein

Auch in diesem Jahr ist die Freiwillige Feuerwehr Hillscheid wieder der Einladung der Franziskaner des Klosters Bornhofen, dem Landesfeuerwehrverband RLP sowie der Feuerwehren aus Bad Honnef, Lahnstein und Kamp-Bornhofen gefolgt.

Die Kameraden und Alterskameraden sowie einige Ehefrauen trafen sich am 28.10.2018 um 9:30 Uhr an der Kapelle "Salve" in Kamp, um an der Prozession der 16. Feuerwehrwallfahrt am Mittelrhein teilzunehmen. In der Pilgerhalle des Franziskanerkloster in Bornhofen wurde im Anschluss unter der Leitung von Hauptzelebrant und Festprediger Bischof Peter Kohlgraf aus dem Bistum Mainz zusammen mit vielen weiteren Feuerwehren und unter musikalischer Mitwirkung der Stadt- und Feuerwehrkapelle Wissen das Hochamt gefeiert.

Die Hillscheider Kameraden bedanken sich bei den Ausrichtern, und freuen sich schon darauf, auch im nächsten Jahr wieder an der Wallfahrt teilnehmen zu können.


Brandschutzerzieher der Feuerwehr auf Fortbildung

Die Brandschutzerziehung der Freiwilligen Feuerwehr der VG Höhr-Grenzhausen ist auch in den Ferien aktiv und macht keine Pause. Neben der Ferienfreizeit der AWO, an der man wieder vertreten war, werden Konzepte ausgearbeitet und Fortbildungen besucht. So haben zwei Brandschutzerzieher das Seminar 3 auf der Landesfeuerwehrschule besucht. Hier geht es neben dem bereits gelernten, weitere Kenntnisse mit dem Umgang mit Kindern zu sammeln. In dem Seminar werden spezielle Experimente für die unterschiedlichen Altersstufen behandelt. So können in den Kindergärten und Schulen nun zielorientiert die Unterrichtseinheiten durchgeführt werden.


3. Oktober 2018 - Abkochen an der Feuerwehrhütte

Am 3. Oktober veranstalteten der DRK OV Kannenbäckerland e.V. und die Freiwillige Feuerwehr Hillscheid wieder ihr traditionelles Abkochen an der Feuerwehrhütte in Hillscheid.

In diesem Jahr läutete das Waldfest den Start in den goldenen Oktober ein. Bei trockenem Wetter mit angenehmen Temperaturen und zeitweisem Sonnenschein kamen wieder zahlreiche Besucher und Wanderer an die Feuerwehrhütte in Hillscheid. Für das leibliche Wohl war wie immer mit leckerem Spießbraten vom Holzkohlengrill, selbstgemachter Erbsensuppe, Bratwurst und Pommes Frites sowie Kaffee und frischem Kuchen bestens gesorgt.

Der DRK OV Kannenbäckerland e.V. und die Freiwillige Feuerwehr Hillscheid bedanken sich bei allen, die wir an diesem schönen Mittwoch als unsere Gäste begrüßen durften.


Fortbildung für die Atemschutzgeräteträger unserer Feuerwehr

Wie bereits im vergangen Jahr hatten die Kameraden der Feuerwehren der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen wieder die Möglichkeit, zur Realbrandausbildungstrainings des Westerwaldkreises zu fahren. Am Sonntag den 02.09.2018 fuhren 8 Kameraden aus Höhr-Grenzhausen, Hillscheid und Hilgert, zur mobilen gasbetriebenen Brandsimulationsanlage (Brandtrailer) nach Selters. Diese wird nun im dritten Jahr vom Westerwaldkreis als zentrale Ausbildungsmöglichkeit bereitgestellt.

Unter fachkundiger Anleitung wurden das richtige Vorgehen im Innenangriff, das richtige Öffnen von Türen zum Brandraum, das Retten von Personen, sowie die bestmögliche Raumkühlung mittels eines Hohlstrahlrohres geübt. Im Brandtrailer stellten sich die Trupps ausgerüstet mit Schutzausrüstung und Atemschutzgerät Brandszenarien bei stetigen knapp 400 Grad Celsius.

Eine der größten und nicht zu unterschätzenden Gefahren für Atemschutzgeräteträger im Realeinsatz ist der sogenannte "Flash-Over". Die Rauchdurchzündung bezeichnet den schlagartigen Übergang eines Schadenfeuers (z. B. Zimmerbrand) von der Entstehungsphase hin zur Vollbrandphase. Dieser Vorgang ereignet sich zumeist sehr rasch über den gesamten Brandraum.


Wanderung der Freiwilligen Feuerwehr Hillscheid 2018

Am Samstag den 25. August trafen sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Hillscheid begleitet von Freunden und Förderern zu einem gemeinsamen Wanderausflug.
Startpunkt war am Mittag die Feuerwehrhütte in Hillscheid. Bei bestem Wanderwetter ging es den Baumbacher Weg entlang über die „Delle Hütt’ den Vordersten Bach nach Höhr-Grenzhausen. Es folgte eine Flußüberquerung über den Brexbach und weiter bis an die Rudolf-Diesel-Straße. Dort wartete schon der Verpflegungswagen mit Erfrischungsgetränken und einer kleinen Stärkung auf die Wanderer.
Nach der Erfrischungspause ging es auf der letzten Etappe über den Moorsberg zur Gaststätte „Zum Wilddieb“. Hier stießen noch weitere Mitglieder für das gemeinsame Abendessen dazu.
Nach diesem erlebnisreichen Tag und dem gemütlichen Abend ging es gemeinsam wieder zurück nach Haus.


Gasbrand – ein „heißes“ Seminar

Am 25.08.2018 haben die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen gemeinsam an einem Seminar „Gefahren an der Einsatzstelle – Erdgas“ auf dem Gasübungsgelände der syna GmbH in Oberneisen teilgenommen.

Zweck der Veranstaltung war, das sichere Arbeiten in der Nähe von Erdgasversorgungsleitungen sowie die zu treffenden Maßnahmen bei unkontrolliertem Gasaustritt (Gasgeruch), Gasbränden und Bränden in gasversorgten Gebäuden zu trainieren.

Nachdem uns im Schulungsgebäude theoretische Kenntnisse über Rohrnetze, Netzdrücke, Absperreinrichtungen sowie chemische und physikalische Eigenschaften von Erdgas vermittelt wurden, rundeten Löschübungen mit dem Hohlstrahlrohr und Pulverlöschern das Seminar ab. Dabei konnte auf der Freifläche geübt werden, wie ein Flächenbrand, der durch eine beschädigte Gasleitung entstanden ist, gesichert und gelöscht werden kann.
In der Brandgrube wurde uns das Brennverhalten bei unterschiedlichen Drücken und Austrittsdurchmessern demonstriert und ein Kellerraum mit Baggergrube diente zur Demonstration eines Gasleitungsabrisses mit Kellerbrand im Hausanschlussraum aufgrund von unsachgemäßen Baggerarbeiten.

Wir danken der syna GmbH für das Seminar.


Heißausbildung für die Feuerwehren der VG im TKZ Miehlen

Die Heißausbildung hat das Ziel, den Teilnehmern mit effektiven und modernen Methoden Wissen zu vermitteln, welches Ihnen in der täglichen Ausübung Ihrer Aufgaben von erheblichem Nutzen sein kann. Als Einsatzkraft ist man jeden Tag unterschiedlichsten Gefahren ausgesetzt. In der praxisorientierten Ausbildung wird den Feuerwehrleuten unter realen Bedingungen eine effektive Arbeitsweise, kombiniert mit einem hohen Niveau an Eigenschutz vermittelt.

Wie in den Vorjahren hatten die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen die Möglichkeit, am Samstag den 28.07.2018 in der feststoffbefeuerten Anlage die richtigen Techniken zu erlernen.

Die 10 Teilnehmer wurden nach der Begrüßung zunächst in die Gefahren der Übungsanlage unterwiesen. So dürfen die Teilnehmer sich nicht gegenseitig im Brandraum berühren. Dies hat den Hintergrund, dass durch das Berühren das Luftpolster zwischen Körper und Kleidung verloren geht. Dies hat schmerzliche Verbrennungen zur Folge. Nach der Einweisung durften die Teilnehmer zunächst die Anlage begehen und sich die Gegebenheiten vor Ort anschauen. Nachdem alle ihre Atemschutzgeräte und Einsatzkleidung geprüft hatten, ging es schon für die Teilnehmer los: Wärmegewöhnung in der feststoffbefeuerten Übungsanlage. Im Anschluss erfolgten die einzelnen Lektionen wie Belastungsübung heiss verraucht sowie Türöffnung heiss.

Ein spannender, aber auch erfolgreicher Tag für alle Teilnehmer. Man ist sich einig, dass in dem nächsten Jahr weitere Kameraden an dieser Ausbildung teilnehmen sollten.

Die Feuerwehren der Verbandsgemeinde


Der Waldbrandgefahrenindex WBI

Index des meteorologischen Potentials für die Gefährdung durch Waldbrand

Der Waldbrandgefahrenindex WBI beschreibt das meteorologische Potential für die Gefährdung durch Waldbrand. Er zeigt die Waldbrandgefahr in 5 Gefahrenstufen an: 1= sehr geringe Gefahr (grün) bis 5 = sehr hohe Gefahr (lila).

Der WBI dient den für die Waldbrandvorsorge verantwortlichen Landesbehörden zur Einschätzung der Waldbrandgefahr und zur Herausgabe von Warnungen. Die Waldbrandgefahrenstufen des DWD bilden somit die Grundlage für eine auf Landesebene harmonisierte Waldbrandgefahrendarstellung. Die örtliche Einschätzung der Waldbrandgefahr kann vom DWD-Produkt abweichen. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf diesen Internetseiten:

www.forstwirtschaft-in-deutschland.de


Waldbrand-Gefahrenindex WBI


Waldbrandgefahrenindex Stationsdaten Rheinland-Pfalz



Gerade jetzt ist es wichtig, dass jeder besonders aufmerksam ist und bei ersten Anzeichen einer Brandentwicklung sofort die Feuerwehren über den Notruf 112 alarmiert! So lassen sich Schäden für die Wälder begrenzen und ein Ausbreiten auf besiedelte Gebiete wirksam verhindern.

Von gefährlichen, eigenständigen Löschversuchen rät das Forstministerium ausdrücklich ab. Die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger ist vielmehr bei der Vorsorge gefragt. Dabei gilt es, im Wald unbedingt folgende Vorsichtsmaßnahmen zu beachten und bei Bedarf andere Waldbesucher darauf aufmerksam zu machen:

- Im Wald herrscht absolutes Rauchverbot.

- Das Entzünden von Feuer und offenem Licht oder das Wegwerfen brennender oder glimmender Gegenstände sind nicht nur im Wald, sondern auch in einer Entfernung von bis zu 100 Metern vom Waldrand verboten.

- Feuerstellen dürfen im Wald grundsätzlich nur mit Genehmigung des zuständigen Forstamtes betrieben werden. Dies gilt auch für Grillfeuer und die Verwendung von Einweggrillen.

- Achtlos weggeworfene Glasflaschen können durch Sonneneinstrahlung die Wirkung eines Brennglases erzeugen und zur Entzündung trockener Nadeln, Blätter oder Zweige führen. Bitte umgehend aufsammeln.

- Auch geparkte Fahrzeuge mit herkömmlicher Antriebstechnik können Waldbrände auslösen. Die Hitze eines Katalysators kann zum Beispiel trockenes Gras entzünden.


Nachruf - Gerhard Günter

Wir trauern um unseren Feuerwehrkameraden

Löschmeister
Gerhard Günter
03.08.1943 - 02.07.2018

Gerhard "Zerwes" Günter war seit 1960 bis zum Erreichen der Altersgrenze in der Freiwilligen Feuerwehr aktiv, und wechselte danach in die Alters- und Ehrenabteilung.
Bis zu seinem Tod war er uns in der Feuerwehr Hillscheid immer ein zuverlässiger und guter Kamerad.

Er wird uns unvergessen bleiben.


Emotionaler Abschied von stellvertretendem Wehrführer Johannes Böhm

Emotionaler Abschied von stellvertretendem Wehrführer Johannes Böhm
Einer geht, ein neuer kommt…

Am Freitag den 29.06.2018 wurde unser langjähriger Feuerwehrkamerad und stellvertretender Wehrführer Johannes Böhm verabschiedet und in die Alters- und Ehrenabteilung übernommen. Gleichzeit konnte Denis Holingshausen als neuer Stellvertreter ernannt werden.

Es gab viele emotionale Momente im Laufe dieses besonderen Abends. Johannes Böhm wurde mit seiner Frau Pia und seiner Tochter Cathrin standesgemäß mit den Einsatzfahrzeugen der Wache Hillscheid zu Hause abgeholt. Sein Sohn Andreas hatte die Ehre, seine Familie zur Verabschiedung ins Feuerwehrhaus zu chauffieren. Hier standen die Feuerwehrkameradin und Kameraden sowie Alterskameraden der Wache 2 sowie die Wehrführungen der Wachen Hilgert und Höhr-Grenzhausen mit den geladenen Gästen Spalier.

Verbandsbürgermeister Thilo Becker eröffnete den offiziellen Teil des Abends und begrüßte alle Gäste im für den Anlass illuminierten und hergerichteten Feuerwehrhaus. In einer persönlichen und bewegenden Ansprache blickte er auf die 35-jährige aktive Dienstzeit und auf 17 Jahre stellvertretende Wehrführerschaft zurück. Und auch auf das, was die beiden Feuerwehrmänner vereinte. Thilo Becker war, ob als Verbandsbürgermeister oder als Feuerwehrmann, immer erleichtert, wenn er Johannes Böhm an einer Einsatzstelle sah. Der letzte gewünschte gemeinsame Einsatz unter Pressluftatmer oder mit dem Schlauchwagen blieb den beiden an diesem Abend jedoch leider verwehrt.
Als Dank und Anerkennung wurden Oberbrandmeister Johannes Böhm die Ehrenurkunde und das silberne Feuerwehrbeil für die langjährige aktive Dienstzeit und stellvertretende Wehrführerschaft verliehen.

Im Anschluss hatte Wehrleiter Claus Hattenbach das Wort. Auch ihn verbindet eine über viele Jahre treue Kameradschaft mit Johannes Böhm in der Feuerwehr der VG Höhr-Grenzhausen. Besonders zu erwähnen sind hier die frühe Angehörigkeit im Gefahrstoffzug sowie die Ausbildung zum Gruppen- wie auch zum Zugführer.

Auch Wehrführer Christian Dilling bedankte sich bei seinem ihm seit dem Wehrführerwechsel im Jahr 2011 stets treu zur Seite stehenden Stellvertreter. Johannes Böhm ist seinen Kameraden in all den Jahren ein engagierter und couragierter, zudem ein besonnener und hilfsbereiter, ein stets einsatzbereiter und zur Verfügung stehender Kamerad gewesen. An vielen Ereignissen und Wegpunkten der Freiwilligen Feuerwehr Hillscheid war er maßgeblich beteiligt. Und natürlich die unzähligen Einsätze, die Johannes in seinen 35 Jahren aktiver Dienstzeit mitgefahren ist. Hier sind ein paar besondere zu erwähnen gewesen, an die sich Johannes gerne zurück erinnert.
Christian Dilling bedankte sich ebenfalls bei seiner Frau Pia und bei seinen Kindern Cathrin und Andreas für die eine oder andere Stunde, die sie auf ihren Ehemann und Vater haben verzichten müssen.
Zum Abschied in die Alters- und Ehrenabteilung überreichte Wehrführer Christian Dilling dem Ehrengast die Geschenke, die ihm in seinem verdienten Feuerwehrruhestand immer an seine aktive Zeit erinnern werden.

Ortsbürgermeister Andreas Rath richtete im Anschluss seine Dankesworte an den Ehrengast. Er würdigte die über viele Jahre geleistete ehrenamtliche Arbeit. Ganz besonders und in persönlicher Erinnerung ist die Unterstützung beim jährlichen Hillscheider Karnevalsumzuges. „Wenn Johannes Böhm vor Ort ist, dann kann man davon ausgehen, dass der Umzug reibungslos abläuft und ein Erfolg wird“.

Nach all den Worten der Würdigung hatte im Abschluss nun Johannes Böhm die Zeit, sichtlich gerührt, sich für die Dankesreden und Abschiedsgeschenke bei allen Feuerwehrleuten, Gästen und Rednern zu bedanken.

Als letzte Amtshandlung und als besondere Geste überreichte Herr Böhm noch ein paar symbolträchtige Gegenstände:
Kurt Holingshausen wurde das Staffelholz als nun ältester aktiver Feuerwehrmann in Hillscheid übergeben.
Denis Holingshausen wurden die neuen alten Dienstgradabzeichen als Oberbrandmeister und stellvertretender Wehrführer übergeben. Ebenfalls wurde ihm der „Stellvertreter“ Stempel überreicht, den Johannes Böhm schon im Jahr 2001 beim Wehrführerwechsel von Siegfried Speier bekam.

Wenn einer geht, kommt ein neuer.
Verbandsbürgermeister Thilo Becker hatte im Rahmen des Abends nun die Aufgabe, den bereits am 11.05.2018 durch die Mannschaft der Wache Hillscheid gewählten neuen stellvertretenden Wehrführer nach vorne zu bitten. Denis Holingshausen wurde nun zum Zugführer bestellt sowie zum Oberbrandmeister und neuen stellvertretenden Wehrführer der Feuerwehreinheit Hillscheid ernannt. Obligatorisch wurde Herr Holingshausen mit dem Eid zum Ehrenbeamten des Landes Rheinland-Pfalz vereidigt.
Denis Holingshausen bedankte sich bei der Feuerwehrkameradin und den Kameraden für das in ihn gesetzte Vertrauen und freut sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit seinem Wehrführer sowie auch mit der Wehrleitung und den Wehrführungen der Wachen Hilgert und Höhr-Grenzhausen.

Nach dem offiziellen Teil ging es im Anschluss in der Wache Hillscheid zum gemütlichen Teil über. Bei einem reichhaltigen Büffet und kalten Getränken konnte der Abend gemütlich ausklingen. Stimmungsvoll illuminiert bei perfektem Wetter konnte man bis spät in die Nacht zusammen sitzen.


Förderverein spendet Softshell-Jacken

Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Hillscheid hat für die Kameradin, Kameraden und Alterskameraden neue Funktionsjacken angeschafft. Die Jacken wurden mit dem Wappen von Hillscheid und dem Schriftzug der Feuerwehr bestickt. Wind- und wasserdicht mit herausnehmbarer Kapuze im Kragen dienen die Softshell-Jacken den Kameraden nun als passende Bekleidung für Feste und Veranstaltungen.


Fronleichnams-Prozession in Höhr-Grenzhausen am 31.05.2018

Anlässlich des Fronleichnamsfest der Katholischen Pfarrei Sankt Peter und Paul im Kannenbäckerland fand die Prozession aller Kirchorte wie die letzten Jahre in Höhr-Grenzhausen statt.
Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Hillscheid und Hilgert begleiteten bei bestem Wetter den Umzug mit zwei Absicherungsfahrzeugen und stellten im Streckenverlauf Verkehrssicherungsposten an Kreuzungen und Einmündungen. So konnte ein reibungsloser und sicherer Ablauf der Prozession sowie der Besuch der einzelnen auf der Strecke aufgebauten Altäre gewährleistet werden.

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