Aktuelles


Girlsday’s Power – Jugendfeuerwehr nicht nur für Jungs

„Besonders das Arbeiten im Team und die immer wieder neuen Herausforderungen sind die Highlights einer jeden Gruppenstunden“, so die Jungs und Mädels der Jugendfeuerwehr VG Höhr-Grenzhausen. In diesem Jahr ist viel Bewegung in den Übungen und Gruppenstunden. „Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren“, so Wehrleiter Claus Hattenbach. Am 16.06.2018 feiert die Jugendfeuerwehr ihr 50jähriges Bestehen mit einer großen Feier im Schulzentrum in Grenzhausen. Es wird gewerkelt, gebastelt und natürlich schon fleißig geübt. Was direkt auffällt, - von den 15 Jugendlichen sind acht Mädchen. Es gab auch Zeiten, in denen die Jugendfeuerwehr ausschließlich aus Jungs zwischen 10 und 16 Jahren bestand. Doch das hat sich bereits in den frühen Anfängen der Nachwuchsretter geändert. Die Feuerwehr und Jugendfeuerwehr Höhr-Grenzhausen war in der Aufnahme von Mädchen und Frauen in einer gewissen Vorreiterrolle im Kreis und im Land. Zusammen mit Ihrer Jugendbetreuerin Ina Haberneck, sind die Mädels eine starke Truppe und lassen gerne mal die Jungs im Schatten stehen. So hieß es der letzten Gruppenstunde „Schneeballschlacht“ - Jungs gegen Mädels, Betreuerin gegen Betreuer. Besonders freut sich die Jugendfeuerwehr über zwei Übernahmen in die aktive Wehr. Celine und Melina werden nun als Feuerwehrfrauen bei der Freiwilligen Feuerwehr richtig durchstarten. Denn wir brauchen keinen „Girlsday“!

Interesse geweckt? – Jeden Donnerstag trifft sich die Jugendfeuerwehr VG Höhr-Grenzhausen um 17:30 Uhr am Feuerwehrhaus, Heinrich-Meister-Straße 1, in Höhr.

Eure Jugendfeuerwehr


Die Feuerwehren geben wichtige Tipps für ein sicheres Grillvergnügen

Richtiges Anzünden ist wichtig!
Nie Spiritus über glühende Kohle oder Holz schütten

Rheinland-Pfalz. Die Temperaturen steigen, die Sonne scheint, lädt im Freien zum Verweilen ein – kaum haben die ersten wärmeren Tage Einzug gehalten, wird der Grill aus seinem Winterschlaf geholt und einsatzbereit gemacht. Vielerorts zieht der Duft von Steak und Würstchen um die Häuser. Der Landesfeuerwehrverband (LFV) Rheinland-Pfalz appelliert, Leichtsinnigkeit zu vermeiden, damit das Vergnügen nicht in einem Grillunfall endet: „Eine gute Vorbereitung für das Angrillen besteht nicht nur im Kauf der Zutaten“, rät LFV-Präsident Frank Hachemer, „achten Sie auf den richtigen Standort Ihres Grills und achten Sie auch nach Ende des Grillens auf mögliche Gefahren“.

Die Feuerwehren geben wichtige Tipps für ein sicheres Grillvergnügen:

• Achten Sie darauf, dass der Grill einen sicheren Stand hat. Bauen Sie keine Behelfskonstruktionen.
• Wenn Sie an einem Lagerfeuer grillen, sorgen Sie für einen nicht brennbaren Streifen (Erde, Sand, Steine) rund um den Grillplatz.
• Beaufsichtigen Sie den Grill – vor allem, wenn Kinder in der Nähe sind. So können Verletzungen vermieden werden.
• Gießen Sie niemals Spiritus oder andere brennbare Flüssigkeiten in die Glut! Die dabei entstehende Stichflamme führt zu gefährlichen Verbrennungen.
• Bei Verbrennungen gilt: Kühlen Sie Brandwunden kleineren Ausmaßes maximal zehn Minuten lang mit Wasser (kein Eis, kein eiskaltes Wasser). Rufen Sie bei größeren Verletzungen sofort Hilfe über den Notruf 112!
• Auch wenn schlechtes Wetter Sie aus dem Garten oder vom Balkon vertreibt – grillen Sie nie in geschlossenen Räumen. Auch zum Abkühlen hat der erloschene Grill hier nichts verloren: Es besteht Lebensgefahr durch tödliche Brandgase!
• Grillen Sie in der Natur nur auf dafür ausgewiesenen Plätzen. Respektieren Sie Verbote (zum Beispiel in Waldbrand gefährdeten Gebieten).
• Wenn die Party vorbei ist, lassen Sie die Asche komplett abkühlen, ehe Sie sie entsorgen – aber nie in Kartons oder Plastikbehälter.


Rauchmeldertag am 13. April 2018

SIE RETTEN LEBEN

Rheinland-Pfalz Am Freitag den 13. April ist wieder Rauchmeldertag. An diesem Tag stellt die Initiative „Rauchmelder retten Leben“ die Verbraucheraufklärung in den Mittelpunkt - und bietet Feuerwehren umfangreiches Informationsmaterial zur Verwendung; um in Print, Radio und online auf die Wichtigkeit von Rauchmeldern hinzuweisen und die Bevölkerung zu informieren. Frank Hachemer, Präsident des Landesfeuerwehrverband (LFV) Rheinland-Pfalz, „Rauchmelder sind Lebensretter, sie warnen uns und können größeren Schaden verhindern, ohne geht es nicht, die Montage ist einfach und ohne großen Aufwand durchzuführen, daher rufe wir alle Feuerwehren auf, sich am Rauchmeldertag zu beteiligen und die Bevölkerung zu informieren.“

Der Landesfeuerwehrverband informiert zum Rauchmeldertag:

Wo sollten Rauchmelder installiert sein?

• In Schlafzimmern und Kinderzimmer
• In allen Fluren in der Wohnung bzw. im Einfamilienhaus, über die Rettungswege ins Treppenhaus oder ins Freie führen, ist jeweils mindestens ein Rauchmelder zu installieren.


Wer muss Rauchmelder installieren?

• Der Eigentümer (bei selbstgenutztem oder vermietetem Wohnraum)


Wer ist verantwortlich die Rauchmelder warten zu lassen?

• In Mietwohnungen ist es der Mieter; Bewohner, es sein denn, der Eigentümer übernimmt die Wartung selbst

Aber: Der Vermieter ist dennoch immer in der Pflicht, die von ihm oder über Dritte (externe Dienstleister) installierten Rauchmelder betriebsbereit zu halten, dies bedeutet, dass er die regelmäßige Wartung übernimmt. Diese mietrechtliche Pflicht verdrängt auch anderslautende Regelungen zur Zuständigkeit für die Wartung von Rauchwarnmeldern in einzelnen Landesbauordnungen!

• Im selbst genutzten Wohnraum: der Eigentümer


Die Initiative bietet in diesem Jahr parallel zum Rauchmeldertag weitere online Kampagnen wie „Verhalten im Brandfall“ oder „Pflege von Rauchmeldern“ an. Auf der Internetseite sind diese nach Bundesländern sortiert aufgeführt.

Weitere Informationen findet man unter: www.rauchmelder-lebensretter.de>


Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hillscheid

Am 16. März 2018 veranstaltete die Freiwillige Feuerwehr Hillscheid ihre alljährliche Jahreshauptversammlung in der Cafeteria des Keramikmuseums Höhr-Grenzhausen. Wehrführer Christian Dilling begrüßte alle Anwesenden, insbesondere Bürgermeister Thilo Becker, unseren Wehrleiter Claus Hattenbach, Kurt Holingshausen als Vertreter der Jugendfeuerwehr sowie die Mitglieder des Fördervereins.

Nach dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder verlas Schriftführer Hans-Jörg Merzbach den Jahresbericht 2017 über die Einsätze und sonstige Aktivitäten des vergangenen Jahres. Insgesamt wurde die Hillscheider Feuerwehr 28-mal alarmiert. Zehnmal zu Brandeinsätzen, neunmal handelte es sich um verschiedene Hilfeleistungseinsätze, z. B. bei Unfällen oder bei einer Türöffnung. Sechs Mal wurde die Feuerwehr wegen brennender Fahrzeuge oder Verkehrsunfällen auf der Autobahn zur Unterstützung der Kameraden in Höhr-Grenzhausen alarmiert. Besonders erwähnenswert sei hier der Vollbrand der Firma Gundlach in Ransbach-Baumbach am 15.06.2017. Im Jahr 2017 wurde zudem zweimal der Gefahrstoffzug Teileinheit Höhr-Grenzhausen alarmiert, und in einem Einsatz standen Wespen im Mittelpunkt, da Gefahr im Verzug war. Zusätzlich hat die Feuerwehr noch bei zwei Veranstaltungen die Verkehrssicherung übernommen.

Anschließend las Kassierer Norbert Portugall den Kassenbericht vor und Dieter Müller berichtete über das Ergebnis der Kassenprüfung. Er bestätigte dem Kassierer wieder eine vorbildliche Kassenführung und beantragte, den Kassierer und den gesamten Vorstand für das abgelaufene Jahr zu entlasten. Die Entlastung erfolgte einstimmig bei Stimmenthaltung der Betroffenen.
Als Kassenprüfer wurden Joachim Kleemann und Dieter Müller einstimmig bei eigener Enthaltung wiedergewählt.

Für die turnusgemäße Neuwahl des Vorstandes wurde Christoph Barthel zum Versammlungsleiter gewählt. Da der Wehrführer laut Satzung gleichzeitig Vorsitzender ist, musste dieser nicht gewählt werden. Johannes Böhm als stellvertretender Vorsitzender, Kassierer Norbert Portugall und Stellvertreterin Monique Holingshausen, Schriftführer Hans-Jörg Merzbach und Stellvertreter Karsten Dreßen sowie die beiden Beisitzer Hermann Günther und Bernd Gilster wurden einstimmig bei eigener Enthaltung wiedergewählt.

Bürgermeister Thilo Becker dankte den Aktiven im Namen der Verbandsgemeinde und persönlich für ihren ehrenamtlichen Einsatz und wünschte ihnen, dass sie immer unversehrt aus den Einsätzen zurückkommen. Dabei dankte er auch den Familienangehörigen für ihr Verständnis und die Unterstützung für die Tätigkeit in der Feuerwehr. Besonders die Thematik der „Alterspyramide“ und die hervorragende Ausbildung der Feuerwehrkräfte innerhalb der VG Höhr-Grenzhausen sind ihm wichtig.

Abschließend übergab Wehrführer Christian Dilling unserem Wehrleiter Claus Hattenbach das Wort. Zu Beginn dankte er nochmals allen Aktiven für den Einsatz am Samstag den 10.03.2018 in Höhr-Grenzhausen.
Das vergangene Jahr 2017 war, mit 81 Kameradinnen und Kameraden im aktiven Feuerwehrdienst, davon 5 Frauen, wieder einmal ein sehr abwechslungsreiches und ereignisreiches Jahr. Insgesamt wurden die Feuerwehren der Verbandsgemeinde im abgelaufenen Jahr wieder zu diversen Einsätzen alarmiert. Claus Hattenbach, wie auch Thilo Becker halten weiterhin an der guten Aus- und Weiterbildung der Feuerwehrmitglieder fest. Hier wird weiterhin in Schulungen und Weiterbildungen investiert.
Der Wehrleiter dankte allen Feuerwehrleuten für die geleistete Arbeit, dem Verbandsbürgermeister Becker und der Verwaltung dankte er für die gute Zusammenarbeit.

Maximilian Müller verlas den Jahresbericht der Jugendfeuerwehr. Sieben Jungen und sechs Mädchen sind dort zurzeit aktiv. 42 Übungsabende verbrachten die Jugendlichen mit allgemeiner und feuerwehrtechnischer Ausbildung. Auch am Geschicklichkeitsturnier in Selters wurde sehr erfolgreich teilgenommen – dort belegten sie den 2. Platz.
Das größte Highlight in 2017 war der Berufsfeuerwehrtag, wo die Kinder und Jugendlichen 24 Stunden in die Haut der hauptberuflichen Feuerwehrleute schlüpfen durften.

Thilo Becker ernannte im Anschluss daran Monique Holingshausen zur Hauptfeuerwehrfrau, Sven Müller und Oliver Schindler wurden zum Hauptfeuerwehrmann, und Andreas Böhm zum Brandmeister ernannt. Gleichzeitig wurde Andreas Böhm zum Gruppenführer bestellt.

Auch in diesem Jahr wird das Hüttenfest an „Christi Himmelfahrt“ am 10. Mai an der Feuerwehrhütte stattfinden. Am 16. und 17.06. werden es Feierlichkeiten zum 50 Jährigen Bestehen der Jugendfeuerwehr geben. Zwei Tage später - am 19.06. werden wir gemeinsam den Kirmesbaum aufstellen und am 03. September das traditionelle Abkochen mit dem DRK ausrichten. Am 28.10. wird die Feuerwehr wieder an der Feuerwehrwallfahrt in Kamp-Bornhofen teilnehmen, welche in diesem Jahr bereits zum 16. Mal ausgerichtet wird. Dieses Jahr wird es am 01.12. ebenfalls wieder einen Weihnachtsmarkt an der Alten Schule in Hillscheid geben. Und abschließen werden wir das Jahr 2018 am 8. Dezember mit unserer Weihnachtsfeier.

Zum Schluss berichtete Johannes Böhm über die Feuerwehrhütte. Diese wurde aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse nur 16-mal vermietet. Für das Jahr 2018 wird es wieder zahlreiche Arbeitsstunden und einen neuen Kamin geben.

Nach dem Ende des offiziellen Teils klang der Abend mit einem kleinen Imbiss in Buffetform aus.


Übung Türöffnung und Arbeiten mit dem Halligan Tool

In der Freitagsübung am 06.04.2018 stand für die Kameraden der Feuerwehr Hillscheid ein besonderes Thema der immer mehr aufkommenden Hilfeleistung auf dem Dienstplan.

Das Halligan Tool ist eine besondere Bauform einer Brechstange, wie sie immer öfter Verwendung bei der Feuerwehr findet. Das Werkzeug wird zusammen mit einer Schlagaxt sowie einem Neubauten-Schlüssel eingesetzt.

Durch diese Kombination kann das Einsatzspektrum stark erweitert werden und umfasst das Aufbrechen von Türen und Toren, Entfernen von Scharnierbolzen und Schließzylindern, Einschlagen von Verglasungen, bei der technischen Hilfe Schaffung eines Spalts oder einer Anfangsöffnung sowie zum Entfernen von Verkleidungsteilen oder Öffnen von Schachtabdeckungen.

Im Zuge der praktischen Übung konnten die Kameraden an einem selbst konstruierten Übungssimulator die verschiedenen Taktiken trainieren. Hier möchten wir uns ganz besonders bei der Firma Heep Fenster GmbH aus Hundsangen bedanken, die uns die Holz-Türen zeitnah und unentgeltlich zur Verfügung gestellt hat.

Bei Fragen rund um das Halligan Tool sowie den Übungssimulator stehen Ihnen die Kameraden der Feuerwehr Hillscheid gerne zur Verfügung. Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.


Probealarm bei KATWARN am 9. April

Kommunen lösen Probealarm bei KATWARN aus

Am Montag 09. April um 11 Uhr lösen die Landkreise/kreisfreien Städte und ihre nachgeordneten Stellen erneut einen Probealarm bei KATWARN aus. Seit 2015 nutzt Rheinland-Pfalz als erstes Flächenland das mobile Bevölkerungswarnsystem KATWARN für Gefahrenlagen, die mehrere Landkreise oder kreisfreie Städte betreffen und zentrale Abwehrmaßnahmen erfordern.

Im August 2016 wurde im Rahmen des KATWANR-Anwendertreffens in Wiesbaden beschlossen, dass am 09.April 2018 der nächste Probealarm durchgeführt wird. Die Probealarme werden durch die jeweiligen Landkreise / kreisfreie Städte mit Presseberichten angekündigt. Somit können Rückmeldungen über eventuell nicht erfolgte Alarmierungen kontrolliert und ausgewertet werden.

Weiterhin wurde vereinbart, dass das Land Rheinland-Pfalz an jedem ersten Montag im Dezember eines Jahres durch die ADD (Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion) einen landesweiten Probealarm auslösen wird. Durch die Landkreise und kreisfreien Städte wird am ersten Montag im April eines Jahres gleichfalls ein Probealarm durchgeführt. Fällt dieser auf einen Feiertag, verschiebt sich die Alarmierung um eine Woche nach hinten. Den dritten Probealarm im Jahr führen die Integrierten Leitstellen am ersten Montag im August durch. Alle Probealarme werden jeweils um 11 Uhr durchgeführt und frühestens nach einer Stunde mit einer Entwarnungs-Meldung beendet.

Die Menschen in Rheinland-Pfalz, die die kostenlose App KATWARN auf ihrem Handy haben, erhalten über die jeweiligen Rettungs- und Leitstellen gezielt für ihr Postleitzahlengebiet Warnungen über Unglücke oder Großbrände und Verhaltenshinweise. Gleichfalls kann sich der Deutsche Wetterdienst auf KATWARN „aufschalten“ und vor Unwettern warnen. Nach wie vor einzigartig in Deutschland ist die Schutzengelfunktion, die den Nutzer bei Bedarf dort warnt wo er sich befindet. Dies leistet kein anderes Warnsystem in Deutschland.


Frohe Ostern

Die Kameradin und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hillscheid wünschen Frohe Ostern!


Jugendfeuerwehr belegt 6. Platz beim Geschicklichkeitsturnier auf Kreisebene

Die Jugendfeuerwehr der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen hat am vergangenen Sonntag, den 18.03.2018 einen hervorragenden sechsten Platz von 27 Mannschaften beim Geschicklichkeitsturnier in Neuhäusel belegt. Neben den altbekannten Spielen wie z.B. Dart oder Riesenmemory, bei dem es galt jeweils ein gleiches Pärchen unter umgedrehten Dosen zu finden, gab es dieses Mal auch zwei „Überraschungsspiele“ für die Nachwuchsretter. Diese waren im Vorfeld nicht bekannt und somit war die Spannung noch größer. Doch auch hier schlug sich unsere Jugendfeuerwehr spitzenmäßig. Etwas mehr Feingefühl wurde bei dem Spiel „Eierlauf“ abverlangt. Hier balancierten die Jugendlichen mit einem langen Löffel einen Tischtennisball durch einen Hindernisparcours. Leider konnte man den zweiten Platz aus dem letzten Jahr nicht verteidigen, aber der Spaß und der tolle Zusammenhalt der Kinder standen an erster Stelle. Herzlichen Glückwunsch auch noch mal an dieser Stelle von den drei Wachbereichen.


Neue Webcam für die Feuerwehr Hillscheid

Seit nun mehr als 10 Jahren bot die Feuerwehr Hillscheid mittels Webcam auf ihrer Webseite Bilder des Hillscheider Ortsbildes mit dem Blick auf die historische Alte Kirche zum Betrachten an. Durch einen Defekt fiel die Kamera leider vor kurzem irreparabel aus.

Im Vorstand des Fördervereins wurde in der letzten Sitzung beschlossen, wieder in eine Webcam zu investieren.

Die Kamera ist mittlerweile für Hillscheid aber auch für die gesamte Verbandsgemeinde eine Installation mit Alleinstellungsmerkmal. Menschen aus der ganzen Welt schauen sich die Aufnahmen aus Hillscheid an. Sie dient vielen Einwohnern als Blick in die Heimat oder als Wetterstation.

Pünktlich zum Frühlingsanfang konnte die neue Webcam nun in Betrieb genommen werden. Die Feuerwehr Hillscheid bedankt sich bei der Ortsgemeinde für den finanziellen Zuschuss zur Anschaffung.


Neue Facebookseite der Jugendfeuerwehr der VG Höhr-Grenzhausen

Die Jugendfeuerwehr Höhr-Grenzhausen feiert in diesem Jahr ihr 50 jähriges Bestehen. Um einen Einblick auf die Vorbereitungen zum Fest, den Alltag in der Jugendfeuerwehr und allem was dazugehört hautnah zu ermöglichen, sind wir nun bei Facebook „online“. Die insgesamt 15 Mädchen und Jungen sowie 5 Betreuern, freuen sich schon die Seite mit Leben zu füllen und alle Interessierten daran teilhaben zu lassen. Blickt mit uns hinter die Kulissen zu den Vorbereitungen und lernt unsere Jugendfeuerwehr der Verbandsgemeinde kennen.

Für alle die kein Facebook haben und somit „Offline“ unterwegs sind, werden nicht vergessen. Wir werden in regelmäßigen Abständen über unsere Internetseiten und das Amtsblatt berichten.

Link zu Facebook


Adventszeit

Die Adventszeit ist eine Zeit, in der man Zeit hat, darüber nachzudenken, wofür es sich lohnt, sich Zeit zu nehmen.

Die Kameradin und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hillscheid wünschen eine besinnliche Adventszeit, ein Frohes Fest und einen guten Start ins neue Jahr 2018


Kinderhände weg von heißen Flächen!

„Dabei sein und ein Zeichen setzen!” Am 7. Dezember findet zum achten Mal der deutschlandweite „Tag des brandverletzten Kindes” statt.
Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V., Initiator des Aktionstages, legt in diesem Jahr einen besonderen Schwerpunkt auf Kontaktverbrennungen an heißen Oberflächen wie Kaminöfen, Backöfen, Herdplatten oder Bügeleisen. Aktionspartner aus ganz Deutschland nehmen teil, um auf Unfallgefahren aufmerksam zu machen, Behandlungsmöglichkeiten aufzuzeigen und Kinder vor Verbrennungen und Verbrühungen zu schützen.

Die größte Gefahr einer Kontaktverbrennung besteht im häuslichen Umfeld. Prof. Dr. med. Henrik Menke, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Verbrennungsmedizin e.V., erklärt: „Schwere Verbrennungen an den Handinnenflächen sind die Folge, wenn kleine Kinder an Kaminofenscheiben oder auf Herdplatten fassen. Diese sind so heiß, dass die Kinder förmlich daran „kleben“ bleiben. Vernarbungen an den Händen sind immer eine besondere Herausforderung. Ziel der Behandlung ist es, Funktionseinschränkungen der Hand zu vermeiden.“

Kliniken, Feuerwehren, Kitas, Praxen und andere Organisationen aus ganz Deutschland nehmen mit einer eigens initiierten Aktion teil. Auch international liegen bereits einzelne Aktionen vor, wie z. B. von dem „Speransky Children Hospital Fund” in Moskau. Je mehr Aktionen stattfinden, desto mehr Aufmerksamkeit erhält das Thema „Brandverletzungen im Kindesalter”.

Viele Unfälle lassen sich durch Prävention verhindern. „Eltern von Kleinkindern sollten sich der großen Gefahr durch heiße Flächen bewusst sein, denn nur dann können sie ihre Kinder schützen. Besonders gefährlich sind in der Winterzeit die Kaminöfen, die in vielen Wohnungen stehen“, weiß Adelheid Gottwald, Vorsitzende von Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V.

Auf der Website www.tag-des-brandverletzten-kindes.de sind alle Veranstaltungen zum „Tag des brandverletzten Kindes” am 7. Dezember eingetragen. Ob Hamburg, Dortmund, München, Dresden oder Kassel – finden Sie eine Aktion in Ihrer Umgebung. Machen Sie mit und helfen Sie uns dabei den Aktionstag in den Medien zu verbreiten, um Kinder vor diesen folgeschweren Unfällen zu schützen.

Tipps zum Schutz vor heißen Oberflächen:
• Eltern von kleinen Kindern sollten sich die Gefahren durch heiße Flächen bewusst machen.
• Kinder von Kaminöfen und Backofentüren fernhalten.
• Oberflächen wie an Kaminöfen oder Heizungen sichern/abdecken.
• Auf den hinteren Herdplatten kochen. Das Kochfeld mit einem Herdschutzgitter sichern.
• Kirschkernkissen nur anwärmen.
• Heizdecken sind für kleine Kinder ungeeignet.
• Bügeleisen immer ausschalten, wenn diese nicht unter direkter Aufsicht sind, und für Kinder unerreichbar abstellen. Auf herabhängende Kabel achten!

Links:
www.tag-des-brandverletzten-kindes.de
www.paulinchen.de


Jugendfeuerwehr 24 Stunden im Einsatz

Für die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr der Feuerwehr Höhr-Grenzhausen war das letzte Wochenende im Oktober etwas Besonderes. Die „Nachwuchsretter“ sollten einmal in den Tag einer hauptamtlichen Feuerwehr-Einsatzkraft schnuppern. So standen die 12 Jugendlichen pünktlich um 8 Uhr in Dienstkleidung in der Fahrzeughalle zum Dienstantritt. Nach einer kurzen Einweisung auf die Feuerwehrfahrzeuge wurde erstmal ausgiebig gefrühstückt, denn als nächstes stand Dienstsport auf dem Plan. Doch während des Sports kam bereits die erste „Einsatzmeldung“. So machten sich die Mädchen und Jungen mit ihren Betreuern auf den Weg, um die gemeldete Brandmeldeanlage zurückzustellen und den Einsatz somit abzuarbeiten.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen stand für die Jugendlichen der Arbeits- und Gerätedienst auf dem Plan. Zusammen mit den Gerätewarten wurden hier Schläuche gereinigt, Motorkettensägen geprüft und die Atemschutzgeräte einsatzbereit gemacht. Doch auch hier erklangt im Laufe des Tages öfters aus dem Lautsprecher die Durchsage: „Einsatz für den Löschzug“. Neben einer Tierrettung, einer Ölspur und einem Mülleimerbrand musste auch eine Person aus einer Zwangslage befreit werden.

Am Abend freuten sich die Mädchen und Jungen dann nach dem Abendessen auf ein paar ruhige Stunden. Doch wie so oft, kommt es anders. Und auch hier erklangt es aus den Lautsprechern und es ging zur Personensuche die mit einer Nachtwanderung verbunden wurde. Mitten in der Nacht wurden die Jugendlichen dann noch einmal aus Ihren Träumen gerissen und es ging zu einem „Gebäudebrand“. Aus Paletten hatten einige Kameraden ein kleines Häuschen gebastelt, welches die Kinder nun löschen mussten. Danach wurde dann aber auch endlich mal geschlafen bis kurz vor dem Frühstück ein letztes Mal der Lautsprecher erklang. Ein Heimrauchmelder musste zurückgestellt werden, was sich jedoch als etwas schwierig erwies, da die Wohnungstür verschloss war. Nach dem gemeinsamen Frühstück ging der Berufsfeuerwehrtag dem Ende zu und die müden aber glücklichen Kinder wurden von Ihren Eltern abgeholt.

An dieser Stelle danken wir den Kameradinnen und Kameraden aller drei Wachbereiche für die Vorbereitung, Durchführung und Unterstützung dieses Wochenendes.


Brandschutztipps in der Adventszeit

Echte Kerzen verbreiten in der Vorweihnachtszeit mit ihrem warmen Schein besinnliche Stimmung, beleuchten Christbaum, Adventskranz und Gabentisch. Jedoch kann das faszinierende Flackern vor allem Kinder dazu verleiten, die Gefahren des Feuers zu vergessen. Erwachsene sollten durch umsichtigen Umgang mit Feuer als gutes Beispiel vorangehen.

Jedes Jahr ereignen sich in Deutschland in der Advents- und Weihnachtszeit mehrere tausend folgenschwere Brände, die durch den sorgsameren Umgang mit Kerzen und den Einbau von Rauchmeldern vermieden werden könnten.

Neun einfache Tipps der Feuerwehr helfen, Brände zu verhindern:
• Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen (Geschenkpapier, Vorhang) oder an einem Ort mit starker Zugluft auf.
• Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung, an die Kinder (und auch Haustiere) nicht gelangen können.
• Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen – vor allem nicht, wenn Kinder dabei sind! Unachtsamkeit ist die Brandursache Nummer eins!
• Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und Gestecken rechtzeitig, bevor sie heruntergebrannt sind: Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und wird zur Brandgefahr.
• In Haushalten mit Kindern sollten vor allem am Weihnachtsbaum elektrische Kerzen verwendet werden. Diese sollten ein Prüfsiegel tragen, das den VDE-Bestimmungen entspricht.
• Achten Sie bei elektrischen Lichterketten darauf, dass Steckdosen nicht überlastet werden.
• Wenn Sie echte Kerzen entzünden, stellen Sie ein entsprechendes Löschmittel (Wassereimer, Feuerlöscher) bereit.
• Wenn es brennt, versuchen Sie nur dann die Flammen zu löschen, wenn dies ohne Eigengefährdung möglich ist. Ansonsten schließen Sie möglichst die Tür zum Brandraum, verlassen (mit Ihrer Familie) die Wohnung und alarmieren die Feuerwehr mit dem Notruf 112.
• Rauchmelder in der Wohnung verringern das Risiko der unbemerkten Brandausbreitung enorm, indem sie rechtzeitig Alarm geben. Die kleinen Lebensretter gibt es günstig im Fachhandel – übrigens passen sie perfekt als Geschenk auf den Gabentisch!

Ihre Feuerwehren der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen


Martinszug in Hillscheid am 10.11.2017

In diesem Jahr begann der Martinszug um 17.30 Uhr mit einem Wortgottesdienst in der katholischen Kirche. Anschließend stellten sich die Teilnehmer auf und gingen, begleitet vom Musikverein Hillscheid, über die Kolpingstraße - In den Gärten - Jahnstraße - Ringstraße - Emser Straße - Wiesenstraße bis hin zum Kirmesplatz. Dort wurde das Martinsfeuer durch die Feuerwehr Hillscheid entzündet.

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